Steuerabzüge bei AdSense Werbeeinnahmen vermeiden

Wer am Google AdSense Programm teilnimmt und über AdSense Werbeeinblendungen auf seiner Webseite oder Youtube Videos Geld einnimmt, wird von den steuerlichen Änderungen bei Google gehört haben.

Aufgrund US-amerikanischer Gesetze ist Google gezwungen, steuerliche Informationen über Werbepartner (das seid ihr) bereitzuhalten, die Adsense Einnahmen in den USA generieren aber ihren Wohnsitz außerhalb haben.

Wer jetzt meint, er sei nur ein kleiner Fisch und die drei Klicks, die sich aus den USA auf seinen Anzeigen verirrt haben, machen den Kohl nicht fett – könnte schnell eines Besseren belehrt werden. Sind die Steuerinformationen unvollständig oder gar nicht ausgefüllt und die Formulare nicht generiert worden, könnte Google bis zu 24% der Auszahlungen einbehalten. Ob einem die eigene Bequemlichkeit das wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Falls es wen beruhigt, auch nach dem 31. Mai werden Adsense Anzeigen ausgeliefert und Clicks sowie Views gezählt, aber die Auszahlung der Erlöse erfolgt eben unter Berücksichtigung der neuen US-amerikanischen Richtlinien.

Es ist meiner Ansicht nach empfehlenswert, aktiv zu werden und die Google Steuerinformationen auszufüllen.

Wer dann aber mit dem Finanz-Kauderwelsch, Begriffen wie der Nicht-US-TIN oder der Frage, ob Formular W-8BEN oder nicht ins Schleudern kommt, kann z.B. die Anleitung auf finanzentest.de als Hilfestellung nehmen. Google selbst bietet zwar auch eine Steuerinformations FAQ Seite, aber das ist wie so oft das typische Google Raketenwissenschaftsgeschreibsel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.