Neue Standard-Widgets in WordPress 4.8 einsetzen

Wie Ihr das sicher mitbekommen habt, ist unverhofft WordPress 4.8 erschienen und bringt unter anderem ein paar neue Widget-Typen mit, für die man bisher Plugins nutzen musste.

Neue Standard-Widgets in WordPress

Einfach mal ein Bild in der Sidebar einfügen, ohne auf Jetpack zurückgreifen müssen – das war bisher mit WordPress Bordmitteln einfach nicht möglich.
Auch das stupide Text-Widget, das keinen visuellen Editor mitbrachte, war eher eine Krücke denn ein Feauture. Aber nun ist auch dieser Bedarf gedeckt worden:

Bild-Widget

Jetzt kann man einfach ein Bild in einen Widgetbereich (klassisch: die Sidebar) einfügen. Allerdings ist das ein sehr rudimentäres Feature. Es ist im Prinzip wie beim Bild-Einfügen in einem Artikel: man wählt ein Bild aus der Mediathek aus, kann zwischen den Thumbnail-Größen entscheiden und was beim Klick auf das Bild passieren soll. Wer mehr Optionen braucht (beispielsweise immer das neueste Bild aus einer gewissen Kategorie) und sucht, wird wieder auf ein zusätzliches Plugin zurückgreifen müssen.

Video-Widget

Einfach eine Video-Datei in die Mediathek laden und im Video-Widget darauf verweisen.

Audio-Widget

Nein, von diesem automatischen Hintergrundgedudel durch irgendwelche Fahrstuhlmusik – davon war ich nie ein Freund. Aber in der Seitenleiste den neuesten Podcast anbieten, das geht jetzt mir de Audio-Widget.

Rich Text Widget

Endlich nicht mehr mit HTML Markup im Text-Widget herumfuhrwerken. Einfach im visuellen Editormodus alles formatieren können, wie man es dort braucht.
Das bedeutet aber nicht, dass dort auch PHP ausführbar ist.

Sonstige Verbesserungen

Natürlich wird bei so einem Update nicht nur sichtbar geschraubt sondern vor allem unter der Haube. Hin und wieder wird aber auch etwas verbessert, was optisch nicht so auffällt, aber dennoch eine große Wirkung hat bzw. einen Mißstand aufhebt.

Link-Begrenzungen

Einen bereits gesetzten Link nachträglich zu bearbeiten oder zu formatieren – was war das für ein Gräuel. Da konnte WordPress nicht überblicken, bis wohin der Ankertext reicht, was kein Link mehr ist usw. usw.
Nun soll durch das Link boundary feature alles besser werden.

Backup nicht vergessen

Wenn ihr gleich auf den Zug aufspringen und auf WordPress 4.8 updaten wollt, vergesst nicht, die Seite durch ein umfassendes Backup zu sichern.

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