WordPress 4.5 – oder wie man die Entwicklungskontinuität von Plugins und Themes testet

Seit WordPress 4.5 draußen ist, hagelt es in den Foren Hilfegesuche und Meldungen über Inkompatibilitäten.

Mal lässt der Visual Composer keine Bearbeitung mehr zu, mal ist er gleich ganz weg; mal werden die Bilder nicht mehr angezeigt und hin und wieder erscheint sogar der WordPress White Screen of Death.

Um das mal festzuhalten: Das liegt nicht an WordPress. Mit dem System selbst ist alles in Ordnung.

Es liegt an Plugins und Themes, die sich nicht auf die zu erwartenden Änderungen eingestellt haben. Im Falle des Visual Composers von WPBakery ist der Fehler nicht einmal im Plugin zu suchen. Da gab es schon im März eine neue Version, die auf WP 4.5 ausgelegt war. Hier sind es die sogenannten Premium Themes, die den Visual Composer zum Teil mitliefern und damit auch angehalten sind, auf etwaige Versionssprünge zu reagieren indem sie ein Theme-Update bereitstellen, dass den Visual Composer in der neuesten Version einbindet. Viele fallen da aber scheinbar aus allen Wolken und liefern panisch irgendwelche Fixes aus. Unterscheidet sich die veröffentlichte WordPress Version so dermaßen von den Release Candidates, dass man da ständig auf dem falschen Fuß erwischt wird?

Wer also nach dem Update auf WordPress Version 4.5 mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen hat, sucht den Fehler in den aktiven Plugins oder dem Theme. Da ist es vielleicht auch einmal angeraten, durch die Plugin-Liste zu gehen und zu prüfen, ob sich hier und dort nicht eine Alternative finden lässt. Das betrifft vor allem solche, die durch eine Diskontinuität in der Wartung und Weiterentwicklung auffallen (ich sage nur: letztes Update 2013).

Wer den Visual Composer separat gekauft hat, installiert einfach die aktuelle Version. Und wessen VC mit dem Theme daherkam, macht dem Theme-Anbieter/Entwickler Druck, dass da nachgearbeitet wird.

3 Kommentare:

  1. Sorry, WP lebt von Plug-ins und Themes, deshalb ist das System so populär! Sie jetzt außerhalb des CMS zu verorten ist nur ein rhetorischer Kniff. Das riecht wieder nach Alleingängen einiger WP-Entwickler, der ihnen jetzt um die Ohren fliegt. Einfach und kompatibel halten, sonst drohnt die Entwicklung, die Joomla einst nahm.

    • Hallo Herr/Frau Unwichtig.
      Ich verstehe jetzt zwar den Einwand nicht (vor allem zu diesem Artikel), aber obwohl ich ich auch alles gern einfach geordnet habe (es gibt das WordPress Kernsystem, es wird durch Plugins erweitert und Themes sorgen für die Darstellung), ist mir bewusst, dass die Entwicklung hin zu WordPress als eine von vielen „Schichten“ in einer Webarchitektur nicht aufzuhalten und in etwa zwangsläufig ist. Die Ausrichtung und Forcierung der REST API für WP spricht ja Bände dafür.

  2. Selbst das „eigene“ Theme Twentyeleven macht Probleme, soviel zur „Sorgsamkeit“ der Vorbereitung im eigenen Hause. Unfassbar.

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