Unlauterer Wettbewerb bei Google? Wie sich die EU-Kommission zum Deppen macht.

Die EU-Kommission – zahnloser Tiger an der Spitze eines riesigen, unbeweglichen Bürokratieapparats (meine Meinung) – macht sich gerade sehr zum Deppen.

Es geht um die höchstwahrscheinlich in Vorbereitung befindliche Klage auf unlauteren Wettbewerb gegen den Branchenriesen Google.

Die tagesschau.de Seite hat dazu wieder einmal einen Artikel veröffentlicht -> EU sucht die Machtprobe mit Google.

Gegen Google könnte man sicher einiges in Stellung bringen. Das soll hier aber nicht Thema sein, dafür gibt es genügend Quellen im Netz. Einfach mal googlen *hüstel*

Es geht darum, wie oft mein Kopf auf den Tisch schlägt (ganz automatisch, ich muss ihn nicht einmal dazu motivieren), je öfter ich den oben verlinkten Artikel lese.
Wollen diese EUkraten Google tatsächlich vorwerfen, dass dieses Unternehmen nur am eigenen Profit interessiert ist? Wirklich?
Es wird zwar oft von „Spielregeln in Europa“ geredet, die Google einhalten müsse, aber kein konkretes Beispiel genannt. Und dieses: die Suchergebnisse müssen „wettbewerbskonform“ präsentiert werden und auch die Konkurrenz berücksichtigen – das ist hoffentlich keines dieser konkreten Beispiele.

Kann es nicht einfach sein, dass die EUler jetzt daran erinnert werden, dass es immer US-amerikanische Firmen sind, die im Internet den Ton angeben? Diese Verhinderer aus Brüssel sollten besser mal eruieren, weshalb da aus Europa so wenig kommt. Günther Oettinger, der wohl eine treibende Kraft hinter dieser Machtprobe ist, kann ja die Entwicklung einer Konkurrenz-Suchmaschine initiieren oder programmieren. Und auf jedem in Europa verkauften Computer oder Smartphone wird diese Suchmaschine dann zwangsweise voreingestellt. So funktioniert Internet nach den Wünschen der EU-Kommission.
It’s the freedom of choice, stupid! Es hat doch einen Grund, weshalb es heute „googlen“ heisst und nicht Lycosen, Altavisten und Fireballing.

Ich wünschte mir nur, diese teilweise von uns gewählten Damen und Herren in Brüssel würden gegen TTIP und Co. genauso engagiert kämpfen. Im Gegensatz zu dieser peinlichen Google-Nummer hätten sie dabei nämlich meine uneingeschränkte Unterstützung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.