Facebook Statistiken runderneuert

So nach und nach kommt jeder Facebook Nutzer in den Genuss der neuen Statistikfunktionen seiner Fanpage.

Ich habe mir das neue Statistik Feature meiner Reiseziel Uckermark Fanpage mal angesehen und ein paar Screenshots davon gemacht.

Das Statistikmodul von Facebook unterteilt zwischen Übersicht, Seite, Beiträge und Personen. Übersicht und Seite finde ich nicht sonderlich interessant, diese Informationen sind nur bedingt aussagekräftig und eher zum Bauchpinseln des Betreibers geeignet. Natürlich wird sich jeder für Beiträge und Personen interessieren. Wenn, dann erfährt man hier ob man etwas in der Kommunikation (und Interaktion!) mit den Lesern verbessern muss oder nicht. Leider lassen sich die Merkmale nicht koppeln und auch die zeitliche Eingrenzung könnte feiner zu strukturieren sein. Mir sagt die Statistik bspw., dass Statuseinträge im Durchschnitt die größte Reichweite aber die geringste Interaktion aufweisen. Für mich klingt dies etwas widersprüchlich. Aber da kann man auch einmal sehen, dass Reichweite nicht alles ist und unterschiedliche Seiten auch unterschiedliche Ansprüche an den Erfolg stellen.

Die Demographie in der Rubrik Personen würde sicher einige interessante Auswertungen und Erkenntnisse liefern, wenn die Datenlage nicht so schwach wäre. Zumindest für meine Fanpage konnte ich feststellen, dass sie von deutlich mehr Frauen abonniert wird als von Männern. Das ist neben dem Standort noch die verlässlichste Info, da bei der Altersangabe sicher ohne Ende geschummelt wird. Nehmen wir mal an, den Altersangaben der FB-Nutzer wäre zu vertrauen, dann habe ich unterdurchschnittlich wenig Leser in der Altersgruppe von 18-24 Jahren. Das kann gut sein, da die Uckermark als Ausflugsziel nicht als besonders hip verschrien ist, aber leider kann man die Altersklassen nicht selbst definieren. Als Vergleich wird immer die „Gesamtbevölkerung“ auf Facebook angegeben.

Da Facebook jetzt auf die bezahlte Vermarktung von Fanpages und Beiträgen setzt, ist im Statistikmodul auch immer ein Filter implementiert, der die „organische“ Wirkung von der „bezahlten“ separiert.

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