Abbruch von Datei Uploads bei Filezilla und was man dagegen tut

Als FTP-Client setze ich seit Jahren die open source Lösung Filezilla ein. Mittlerweile auf Ubuntu-Basis.

Meiner Meinung nach ist Filezilla das wahrscheinlich beste Programm, um Dateien auf FTP-Servern hoch- und runter- sowie hin- und herzuzuschieben.
Allerdings zeigte die Software hin und wieder ein seltsames Verhalten. Uploads von hauptsächlich Skript- oder Bilddateien wurden nicht vollendet, sondern verblieben halb erledigt in der Queue. Alle Experimtente in den Einstellungen und Konfigurationen (Uploadbegrenzungen, Transfertyp etc.) brachten keine Verbesserung.

Ich habe aber herausgefunden, wo der Fehler lag.

Wenn bei euch auch der Fall eintritt, dass Filezilla gewisse Dateien nicht hochlädt sondern mittendrin einfach abbricht, müsst ihr die Verbindungseinstellungen in der Software prüfen: Serveradresse, richtiger Port, Protokoll und Verschlüsselung. Bei mir hat sich Filezilla an der eingestellten Verschlüsselungsmethode verschluckt. Scheinbar kommt mein Server bei all-inkl.com nur mit einer unverschlüsselten Verbindung klar. Seitdem ich das ex- oder implizite FTP anfordern rausgenommen habe, gehen die Datei-Uploads durch wie das Messer durch die Butter.

Filezilla Servereinstellungen

Filezilla Servereinstellungen

3 Kommentare:

  1. Hallo Lars,

    „Meiner Meinung nach ist Filezilla das wahrscheinlich beste Programm, um Dateien auf FTP-Servern hoch- und runter- sowie hin- und herzuzuschieben.“

    Das habe ich auch jahrelang gedacht, bis mehrere meiner Websites gehackt wurden. Der Grund: eine Sicherheitslücke in Filezilla (Verbindungsdaten werden ohne Wissen des Users unverschlüsselt abgepeichert. Siehe auch meinen Artikel hierzu: http://mrcrowley.de/testbericht/so-unsicher-ist-filezilla/

    Beste Grüße
    Crowley

    • Interessanter Tip, das mit dem Deaktivieren der Passwortspeicherung.
      Allerdings … sofern es jemand geschafft hat, einen Trojaner oder Keylogger auf deinem Rechner zu installieren, ist es meiner Ansicht nach ziemlich unerheblich, ob dann noch irgendwelche Passwörter verschlüsselt oder im Klartext auf der Festplatte liegen.

      • Wenn man sich ’nen Trojaner eingefangen hat, ist das natürlich immer erst einmal eine blöde Sache. Ich finde es macht aber schon einen Unterschied ob die Schadsoftware gleich Serverzugangsdaten (schön aufbereitet im XML-Format) vorfindet, oder sich diese erst einmal per Keylogger besorgen muss. Im letzteren Fall besteht noch die Möglichkeit, dass das Opfer rechtzeitig erkennt, dass der Rechner infiziert ist.

        Meine Passwortverwaltung betreibe ich mit KeePas (wird angeblich auch von Banken verwendet, wobei ich bezweifle, dass die wirklich auf eine 0815-Freeware zurückgreifen). Eine 256-Bit Verschlüsselung zu knacken, ist nahezu unmöglich bzw. wäre nicht sehr lukrativ um irgendwelche drittklassigen Websites zu hacken. Daher bleibe ich dabei, dass Filezilla ein Sicherheitsrisiko ist, und Serverpasswörter entweder gar nicht gespeichert werden sollten, oder mit einem wirklich spezialisierten Passwortmanager.

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