Google+ räumt bei Pseudonymen auf

Google Plus, das angeblich nächste große Ding am social network Himmel, räumt undurchsichtig und sehr oft rigoros mit Pseudonymen bei den GPlus-Accounts auf.

Ich war ja auch betroffen und vermute, dass ein übereifriger Blockwart Gefallen daran fand, mal den Report-Button auszuprobieren. Die Konsequenzen waren recht ärgerlich, da man von Google nicht darüber informiert wird, was die Sperrung (nicht Löschung) des Google-Profils nun eigentlich bedeutet. Einige Dienste funktionierten noch wie gewohnt, einige nicht. Zur Reaktivierung musste ich eine Telefonnummer bei Google hinterlassen, über die mir der Freischaltcode mitgeteilt wurde. Na toll, das wollte ich eigentlich vermeiden, daß Google ALLES von mir bekommt. Aber gut, ist blöd gelaufen – es nützt nichts, über verschüttete Milch zu lamentieren. Man würde sich nur wünschen, Google positioniert sich endlich einmal klipp und klar, wie sie sich das mit den Anmeldenamen in Google+ vorstellen. Jetzt werden sie halt mit einer kleinen bis mittelschweren Protestwelle konfrontiert, wie man unter anderem hier, hier, hier, hier, hier und hier nachlesen kann. Zahlreiche John Does fluten die bisher noch recht übersichtliche Google Plus-Quasselssphäre.

Ich habe auch absolut keine Lust mehr, mich mit diesen Pappnasen von der Klarnamen-Front zu beschäftigen. Wenn ich für jedes „Wenns Dir hier nicht passt, geh doch nach drüben“ oder „Wer nichts zu verbergen hat …“ einen Cent erhalten hätte …
Egal, mit Fanboys diskutiert man nicht, ob die nun in Facebook oder G+ sitzen.

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